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31. May 2013 00

Geschichte

Die Roßfeldhöhenringstraße

1927 wurde die Idee der Deutschen Alpenstraße geboren. Sie sollte die Alpen zwischen Bodensee und Königsee durch eine Straße längs des Gebirges verbinden, um den Tourismus zu fördern. Die Nationalsozialisten griffen diese Idee 1933 auf und begannen in Inzell mit dem Bau des ersten Teilabschnittes.

Die Roßfeldhöhenringstraße wurde als östlicher Abschluss geplant und sollte in der Strecke Unterau - Oberau - Roßfeld - Obersalzberg - Hinterbrand - Königssee den grandiosen Abschluss der Alpenstraße bilden. Mit dem Bau wurde 1938 begonnen, aber erst in den Jahren 1953 bis 1955 wurde das letzte Teilstück der Roßfeldhöhenringstraße vollendet. Der Abschnitt vom Hinterbrand bis zum Königsee wurde allerdings nie verwirklicht und so endet heute die ursprünglich geplante Deutsche Alpenstraße am Parkplatz Hinterbrand. Damals, in den 50er Jahren, wurde auch der Begriff „Bundesprivatstraße“ erfunden und Mautgebühren sollten die Kosten rechtfertigen und nachträglich abdecken.

Die Roßfeldhöhenringstraße, heute heißt sie Roßfeld-Panoramastraße, ist ca. 16 km lang und ihre größte Steigung beträgt 13 %. Mit maximal 1.560 m ü. NN stellt sie die höchste durchgehende und ganzjährig befahrbare Straße Deutschlands dar.

Auf nachstehendem Link finden Sie weitere Informationen zur
Rossfeld-Panoramastraße.

Das Salzbergrennen

Bereits zwischen 1925 und 1928 fanden auf der steilen Sandstrecke von Berchtesgaden zum Obersalzberg Bergrennen mit Motorrädern und Automobilen statt.

Das Salzbergrennen lockte renommierte Rennfahrer nach Berchtesgaden, unvergessen ist zum Beispiel das Duell zwischen Hans Stuck und Rudolf Caracciola im Jahr 1928.

Das Roßfeldrennen

Ab 1958 war das Rennen auf der Roßfeldstraße bei Berchtesgaden ein internationaler Wettbewerb für Tourenwagen, Grand-Tourisme-Fahrzeuge und Sport- und Formel Junior-Wagen, ab 1961 wurde es als Lauf zur Europa-Bergmeisterschaft gewertet. Bekannte Rennfahrer, wie Sepp Greger, Edgar Barth, Gerhard Mitter, Hans Herrmann, Rolf Stommelen und Johannes Ortner, siegten beim „Internationalen Alpen-Bergpreis Roßfeld“.

Am 8. Juni 1968 kam hier am Roßfeld der zweifache Berg-Europameister Ludovico Scarfiotti am Steuer eines Porsche 910 Bergspyder beim Training ums Leben.

Die Organisatoren des Rennens waren der Automobilclub von Deutschland (AvD) zusammen mit dem Berchtesgadener Automobilclub (BAC).

Neben den bekannten Werksfahrern der großen Automobilhersteller starteten in den verschiedenen Klassen ambitionierte Privatfahrer - auch einheimische Autosportfreunde. Fast alles, was vier Räder hatte – vom Porsche bis zum Goggomobil – wurde bergwärts gejagt.

Eine Besonderheit waren die Hartmann Spyder und Formel Junior-Rennwagen aus Berchtesgadener Produktion – leistungsstarke und zuverlässige Fahrzeuge, die durchaus ihre Liebhaber fanden.

Mit der Energiekrise kam 1973 das endgültige Aus für das Bergrennen und damit auch für eine der größten Zuschauerattraktionen in Berchtesgaden.

25 Jahre später wurde der Geist des Roßfeldrennens von Günter und Heidi Hansmann wiederbelebt und von 1998 bis 2010 fand die Roßfeld Historic statt, in deren Rahmen auch wieder das Bergrennen auf das Roßfeld – natürlich als Gleichmäßigkeitsveranstaltung – stattfand.
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